Bau-Förderprogramme des Bundes sind wieder verfügbar

Nach einem Stopp des Programms Ende letzten Jahres soll es für bestimmte Bauvorhaben oder den Hauskauf wieder staatliche Förderung der KfW-Bank geben. Ab heute, dem 20.02.2024, können die Anträge gestellt werden.
Im Mittelpunkt der Förderung steht ein Programm für besonders klimafreundliche Neubauten. Das Angebot des günstigen Kredits richtet sich auch an Genossenschaften. Die Unterstützung gibt es für den Neubau oder den Erstkauf eines Wohngebäudes bis zu ein Jahr nach der Fertigstellung.

Außerdem wird die Förderung für genossenschaftliches Wohnen neu aufgelegt. Der Bund unterstützt insbesondere den Erwerb von Genossenschaftsanteilen für eine selbstgenutzte Genossenschaftswohnung mit zinsgünstigen Darlehen - sowohl bei einer Neugründung, als auch bei der Beteiligung an einer bestehenden Wohnungsgenossenschaft.

Auch die Zuschüsse für den altersgerechten Umbau von Wohnungen können wieder beantragt werden.

Preis für offenherzige Weitergabe

Bis zum 30. April können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die ein konkretes soziales Projekt offenherzig weitergeben wollen.

Viele tolle Ansätze und Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe sind oft nur lokal bekannt. Die Idee hinter dem Preis ist, dass tolle Ideen und Lösungen zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe offenherzig weitergegeben werden, sodass erfolgreiche Konzepte sich verbreiten und Teilhabe irgendwann ganz einfach und selbstverständlich wird.

Der Preis für offenherzige Weitergabe ist eine Initiative von WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V., der Stiftung Bürgermut und Ashoka mit Unterstützung durch aid FIVE.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung.

 

Förderprogramm "transform_D" für die Gestaltung des Wandels

Mit dem Förderprogramm transform_D will die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Engagierte dabei unterstützen, den Wandel aktiv zu gestalten: durch Förderung, Vernetzung, Beratung und Bildung. Bewerben können sich innovative Vorhaben des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts, die sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, der ökologischen Transformation oder beim gesellschaftlichen Zusammenhalt befassen wollen.

Anträge können bis zum 21. März gestellt werden, die Projektumsetzung soll im Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 erfolgen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm, die Förderrichtlinie und den Förderleitfaden.

 

Leitfaden: Zukunft statt Leerstand

Die Landesberatungsstelle ist Co-Herausgeberin der Broschüre "Zukunft statt Leerstand – Gebäude nach Konzept veräußern. Ein Leitfaden für kleinere Kommunen".

Der Leitfaden gibt praxisnahen Einblick in die Möglichkeiten, ungenutzte Bestandsgebäude in suburbanen und ländlichen Räumen nicht nach Höchstpreis zu veräußern, sondern mit Fokus auf das beste gemeinwohlorientierte Konzept für den Ort.

Dieses handliche Heft richtet sich vor allem an Kommunalvertreter:innen kleiner Gemeinden, die gewillt sind, mit frischen Ideen eine gemeinwohlorientierte Stadt- und Regionalentwicklung als neuen Standard in ihren Kommunen auf den Weg zu bringen und einen Kulturwandel innerhalb der Verwaltung und nach außen in die Region anzuregen.

Die Broschüre ist ein Kooperationsprojekt der Landesberatungsstelle Hessen mit dem Netzwerk Zukunftsorte (Projektkoordination), der Dezentrale Sachsen, dem FORUM gemeinschaftliches Wohnen und der Montag Stiftung Urbane Räume.

Zur Broschüre (pdf)

Die Printausgabe ist für Institutionen und Gemeinden bei der Landesberatungsstelle erhältlich.

Bestellungen bitte per Mail an ed.nesseh-etkejorpnhow@ofni.

Auslobung des 4. Hessischen Preises für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau

Zum 4. Mal wird der Hessische Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau ausgelobt. Der Preis des Landes Hessen zeichnet 2024 vorbildliche Projekte im Mietwohnungsbau in Hessen aus, bei denen seit 2018 preisgebundene Wohnungen entstanden sind. Die teilnehmenden Projekte sollen sich - neben der Bereitstellung eines bezahlbaren, attraktiven und nachfragegerechten Wohnungsangebots - möglichst durch mehrere Aspekte im Hinblick auf Innovation und Gemeinsinn auszeichnen. Hierzu gehören: Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen, klimaschonende Konzepte, Integration neuer Wohnformen bzw. Vielfalt der Wohnungstypen, Raum für Kommunikation und Nachbarschaft, Serviceangebote für Hilfsbedürftige o.ä.. Ebenso wichtig ist, dass die Projekte Wert legen auf gute Wohnqualität und Architektur.
Die Preissumme beträgt insgesamt 75.000 Euro. Das Verfahren ist zweistufig - Abgabefrist für die erste Stufe ist der 12. Februar 2024

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Aktuelle Ausschreibungen und Wettbewerbe

Der Hessische Familienpreis 2024

Sie setzen sich mit Ihrer Organisation für Familienhilfe, Generationendialog und Integration ein? Dann bewerben Sie sich bis zum 22. Januar 2024 für den Hessischen Familienpreis 2024! Seit 2012 loben das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und die Sparda-Bank Hessen den mit 10.000 Euro dotierten Hessischen Familienpreis aus, der alle zwei Jahre vergeben wird. Am Wettbewerb um den Hessischen Familienpreis können Initiativen und Organisationen teilnehmen, die mit gezielten Projekten den Dialog und das Zusammenleben der Generationen in Hessen nachhaltig fördern.
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Wettbewerb "Ab in die Mitte!" 2024

Bis zu 25.000 Euro können Städte, Gemeinden und private Initiativen für Projekte zur Belebung von Innenstädten und Ortskernen gewinnen. Der Landespreis steht im kommenden Jahr unter dem Motto „Lebe deinen Raum“. Für die Umsetzung dieses Mottos stehen den Bewerber:innen Preisgelder von insgesamt 210.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Februar 2024.

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Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ geht in die nächste Runde

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ruft zur Teilnahme am 38. landesweiten Dorfwettbewerb auf, an dem sich jedes Dorf mit bis zu 3.000 Einwohnenden beteiligen kann. Prämiert werden innovative Ideen und Projekte, die das Leben in Dörfern interessant gestalten sowie das Engagement der Dorfgemeinschaft insgesamt.
Frist für die Anmeldung ist der 31. März 2024.
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Dorfentwicklungsprogramm: für 2024 bewerben oder für 2025 Bewerbung vorbereiten

Ziel der hessischen Dorfentwicklung ist es, die Dörfer in den ländlichen Räumen als attraktiven und lebendigen Lebensraum zu gestalten. Die Dorfentwicklung bietet sowohl Kommunen als auch Privaten die Möglichkeit, für Vorhaben der Daseinsvorsorge, der Grundversorgung sowie für Sanierung und Neubauten in den Ortskernen Fördermittel zu erhalten.
Abgabefrist für die Bewerbungen als Förderschwerpunkt in der Dorfentwicklung ist der 1. Februar 2024.
Für die Anerkennung im Jahr 2025 können Kommunen bereits jetzt mit der Vorbereitung beginnen.
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Stellenausschreibung: Fachliche Leitung für den Arbeitsbereich "Innovative Wohnprojekte"

Sie wollen sich beruflich dafür einsetzen, dass innovative, gemeinschaftliche Wohnprojekte in der Stadt Frankfurt am Main entstehen? Dann bewerben Sie sich bis zum 12. Januar 2024 beim Frankfurter Amt für Wohnungswesen auf die Stelle der fachlichen Leitung für den Arbeitsbereich "Innovative Wohnprojekte", der bei der Stabsstelle „Wohnungsmarkt, Mietrecht, innovative Wohnprojekte“ angesiedelt ist.

Zum Stellenprofil gehört die Unterstützung der über 30 bestehenden Frankfurter Wohnprojekte in der Kommunikation mit städtischen Akteur:innen, um deren städtebauliche Qualitäten weiter zu stärken. Ebenso die Durchführung der städtischen Konzeptverfahren - unter Beteiligung anderer Fachämter und in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen - sowie die Begleitung der ausgewählten Projektgruppen in der ersten Phase der Realisierung.

Mit kreativen Ideen und Engagement soll das Thema innovativer Wohnformen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung weiterentwickelt werden.

Zur Stellenausschreibung

Konzeptverfahren für Gemeinschaftliches Wohnen in Marburg gestartet

Die Stadt Marburg bietet gemeinwohlorientierten Wohnprojektgruppen erstmalig Grundstücke im Konzeptverfahren an. Die Grundstücke werden über die stadteigene Entwicklungsgesellschaft (SEG) vergeben.
Das insgesamt ca. 2 ha große Baugebiet liegt im Stadtteil Marbach, auf der Fläche einer ehemaligen Gärtnerei mit einem phantastischen Blick über Marburg. Zur Vergabe an gemeinschaftliche Wohnprojekte steht eine Baufläche von ca. 5.000 qm zur Verfügung, auf der bis zu fünf Gebäude mit ca. 50 Wohnungen errichtet werden können. Neben gemeinschaftlichen Wohnprojekten sollen in dem Baugebiet geförderte und freifinanzierte Wohnungen sowie ein Lebensmittelmarkt realisiert werden.

Das Konzeptverfahren wird in einem mehrstufigen Verfahren durchgeführt. Derzeit wird eine Interessenbekundungsphase durchgeführt, in der unverbindliche Interessensbekundungen angenommen werden. Über Workshops soll in dieser Zeit Wissen zur Realisierung gemeinschaftlicher Wohnprojekte vermittelt und gleichzeitig Gelegenheit zur Kooperation zwischen den Gruppen und Interessierten angeboten werden. Die Bewerbungsphase ist für Sommer 2024 vorgesehen.

Nähere Informationen gibt es unter:
Marburger Konzeptverfahren für gemeinschaftliches Wohnen im Baugebiet "Oberer Rotenberg" | Stadt Marburg oder bei Rose Michelsen und Anja Sperling / Fachdienst Stadtplanung und Denkmalschutz über ed.tdats-grubram@etkejorpnhow

Gemeinschaftliches Wohnen im Radio

Das politopia-magazin, das gesellschaftspolitische Magazin des Frankfurter Bürgerradios radio x, hat eine Sendereihe zum Thema "Wohnprojekte" erstellt.

Der erste Beitrag "Du bist mein Spiegelbild" wurde auf der Infobörse aufgezeichnet und befasst sich mit den Fragen: Was sind Wohnprojekte, wer wohnt da und was bringt diese Lebensart? Dazu wurden Gespräche mit Menschen aus bestehenden Wohnprojekten, mit Birgit Kasper vom Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt und mit Afra Höck von der Landesberatungsstelle Hessen zur Förderung gemeinschaftlichen Wohnens geführt. Wer reinhören mag, kann das über diesen Link tun.

Der zweite Teil der Sendereihe "Wohnprojekte" wird am 1. November 2023 von 16-17 Uhr ausgestrahlt. Thema des zweiten Beitrags ist "Wohnen ganz anders". Ein Gesprächspartner ist Robin Mohr von der Genossenschaftlichen Immobilienagentur Frankfurt (GIMA).

Der dritte Teil der Sendereihe "Wohnprojekte" dreht sich um nachhaltige und ökologische Wohnformen und stellt die Wohninitiative "We need homes FFM" vor.

Wer zuhören mag, kann das hierüber tun:

WOHNPROJEKT I 

WOHNPROJEKT II

WOHNPROJEKT III

 

In Gründung: Bürgerstiftung Waldhof in Greifenstein (Mittelhessen)

Um die ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit aktiv anzugehen, gründen Bürger:innen in Greifenstein (Mittelhessen) und Umgebung die Bürgerstiftung Waldhof für die Gesundheit von Mensch und Natur. Diese von vielen Menschen getragene Stiftung wird gemeinwohlorientierte Projekte in den Bereichen Ökologie & Klimaschutz, Gesundheit, Begegnung und Kunst & Kultur in Greifenstein und darüber hinaus realisieren.  Um die Ziele der Bürgerstiftung zu unterstützen werden noch Zustifter:innen und Unterstützer:innen gesucht. Auch ehrenamtliches Engagement in verschiedenen Themengruppen ist möglich. Die Gründung soll noch 2023 erfolgen.

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