Ideenwettbewerb zum Einsatz von Open Data in ländlichen Kommunen

Mit "Land.OpenData – Ideenwettbewerb" fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus) die Weiterentwicklung modellhafter und innovativer Projektideen, in denen Open Data in ländlichen Kommunen zum Einsatz kommen.
Die Bereitstellung offener Daten (Open Data) durch die öffentliche Verwaltung bietet einen hervorragenden Hebel, um die Entwicklung ländlicher Räume voranzutreiben. Sie stimulieren innovative Ideen, ermöglichen zivilgesellschaftliche Beteiligung, treiben wirtschaftliches Wachstum voran und bewirken auf diese Weise gemeinwohlorientiertes Handeln. Damit eine solche Vision Wirklichkeit wird, müssen Projekte entwickelt werden, die an den spezifischen Bedarfen der ländlichen Bevölkerung ausgerichtet sind.

Die Projekte können in einem Zeitraum von bis zu 12 Monaten durchgeführt werden. Die Fördersumme beträgt maximal 50.000 Euro.
Antragsberechtigt sind ausschließlich Kommunen und Landkreise sowie andere Gemeindeverbände in ländlichen Räumen in der Bundesrepublik Deutschland.

Projektskizzen können bis zum 15. August 2024 beim Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung (KomLE) eingereicht werden.

Weitere Informationen und Bekanntmachung.

Kabinett beschließt Neue Wohngemeinnützigkeit

Das Bundeskabinett hat am 5. Juni 2024 den Entwurf eines Jahressteuergesetzes 2024 beschlossen. Unter anderem wird das Thema "Wohnen" in der Abgabenordnung als gemeinnütziger Zweck ergänzt. Damit scheint die Neue Wohngemeinnützigkeit (NWG) umgesetzt zu werden. Grob bedeutet dies eine Steuererleichterung für Träger, die dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen.
Die Freude, dass diese neuen Regelungen den gemeinwohlorientierten Wohnungssektor stärken werden, ist noch verhalten. Inwieweit die Neue Wohngemeinnützigkeit auch den gemeinschaftlichen Wohnprojekten zugute kommt, bleibt noch offen, bis weitere Details geklärt sind.

Wer sich intensiver mit dem Thema Neue Wohngemeinnützigkeit befassen will, kann sich die Pressemitteilung zum Kabinettsbeschluss durchlesen oder die Freihaus-Nr.27, in der die Stattbau Hamburg sich intensiv dem Thema aus mehreren Perspektiven widmet.

Innovative Wohnformen gesucht!

Für das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) sucht die InWIS Forschung & Beratung GmbH aus Bochum innovative Projekte, um von ihnen zu lernen.

Im Rahmen des Projekts „Innovative Wohnformen – Best-Practices, Projektionen und Realisierungsbedingungen“ sollen die „Leitplanken“ innovativer Wohnformen analysiert und eine Projektlandkarte für innovative Wohnprojekte in Deutschland erarbeitet werden, um Bauherren, Baugruppen oder auch Kommunen kreative Beispiele für die Verwirklichung innovativer Wohnformen an die Hand zu geben.

Wenn Sie ein innovatives Wohnprojekt kennen, selbst eines verwirklicht haben oder in einem wohnen, dann unterstützen Sie gerne das Projekt durch die Beteiligung an einer Umfrage.

Hier geht es direkt zur Umfrage.

Weitere Informationen zum Forschungsvorhaben finden Sie beim BBSR.

Wenn Sie Fragen zum Projekt oder zur Erhebung und Befragung haben, können Sie eine Mail an ed.siwni@gnuhcsrofsgnuniem schreiben, oder bei der Hotline anrufen: 0800 5700200

Bis zum 30. September für den Deutschen Städtebaupreis 2025 bewerben

Städte und Gemeinden haben seit dem 1. April bis zum 30. September 2024 die Möglichkeit, sich für den Deutschen Städtebaupreis 2025 zu bewerben.

Der Preis ist mit insgesamt 25.000 € dotiert und wird seit über 40 Jahren verliehen, um eine innovative Planungs- und Stadtbaukultur zu fördern. Er wird ausgelobt von der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASL) und von der Wüstenrot Stiftung gefördert.

Gesucht werden städtebauliche Projekte, die durch ihre nachhaltigen und innovativen Ansätze zur Stadtbaukultur beitragen.

Weitere Informationen, zum Flyer und zur Bewerbung.

Deutscher Nachbarschaftspreis für engagierte Nachbarschaftsprojekte

Die nebenan.de Stiftung ist auch in diesem Jahr auf der Suche nach Projekten und Initiativen, die sich für lebendige und lebenswerte Nachbarschaften einsetzen und das gesellschaftliche Miteinander stärken. Vom 6. Juni bis zum 18. Juli 2024 können sich nachbarschaftliche Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland bewerben und bis zu 5.000 Euro gewinnen.

Von inklusiver Nachbarschaftshilfe über Nachbar:innen, die ihr Viertel begrünen, bis hin zu Begegnungsprojekten zwischen älteren und jüngeren Menschen – der Deutsche Nachbarschaftspreis sucht nachbarschaftliches Engagement aus allen Lebensbereichen!

Weitere Informationen und Materialien zum Download

Bewerbungsphase für das DSEE-Programm 100xDigital geöffnet

Mit dem Programm 100xDigital unterstützt die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt deutschlandweit 100 gemeinnützige Organisationen aus unterschiedlichen Engagement-Feldern beim digitalen Wandel. Der Fokus des Programms liegt auf einem ganzheitlichen und nachhaltigen Entwicklungsprozess innerhalb der Organisation und fördert die Umsetzung eines Digitalisierungsvorhaben inklusive der Prozessbegleitung, Fort- und Weiterbildungen und auch Vernetzung mit der 100xDigital-Community.

Bis zum 26. Juni können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die sich einer konkreten Herausforderung des digitalen Wandels stellen wollen.

Weitere Informationen und zur Online-Bewerbung

Auslobung des hessischen Demografie-Preises 2024

Die Hessische Staatskanzlei zeichnet 2024 zum 15. Mal Initiativen aus, die sich den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen.

Gesucht werden innovative Projekte zur Gestaltung der Herausforderungen des demografischen Wandels im ländlichen Raum, die sich bereits bewährt haben.

Wenn Sie eine frische und innovative Idee erfolgreich umgesetzt haben und sie in einem der Themenfelder: Jugend, Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Fachkräfte und Familienfreundlichkeit, Innenentwicklung und Infrastruktur, Grundversorgung und Mobilität, Seniorinnen und Senioren oder Kultur und Tradition, verorten können, dann bewerben Sie sich bis zum 10. Juli 2024 beim Demografie-Preis.

Bewerben können sich Vereine, Stiftungen, Genossenschaften, Initiativen, Kirchen, Kommunen, gemeinnützige Einrichtungen und Unternehmen, die sich mit einem Projekt dafür einsetzen, dass es sich auch in Zukunft auf dem Land gut leben lässt.

Die Bewerbung kann online über ein Formular eingereicht werden, das Preisgeld beträgt insgesamt 24.000 Euro.

Hier finden Sie die Auslobung des Demografie-Preises 2024, ein kurzes Infoblatt sowie ein Muster des Online-Bewerbungsbogens.

Weitere Informationen und auf hessen.de

In Gernsheim entsteht ein inklusives gemeinschaftliches Wohnprojekt

Die Nieder-Ramstädter Diakonie (NRD) baut derzeit in Gernsheim ein gemeinschaftliches Wohnprojekt. Als große Trägerin der Eingliederungshilfe ermöglicht die NRD ein inklusives Miteinander von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung. Die Idee hinter dem im Bau befindlichen Wohnprojekt ist, dass alle Mieter:innen gleich sind, egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Alle unterstützen sich im täglichen Miteinander, helfen sich gegenseitig im Alltag und begegnen sich auf Augenhöhe.
Drei barrierefreie Häuser baut die NRD dafür, in denen 27 Wohnungen für rund 65 Mieter:innen entstehen. Für 16 Menschen mit Beeinträchtigung sind acht bis zehn Wohnungen geplant. Die Wohnhäuser liegen in einer ruhigen Wohngegend, fußläufig zur Innenstadt mit zahlreichen Geschäften.

Fertigstellung der Häuser und Einzug soll Ende 2025 erfolgen. Wenn Sie sich vorstellen können, Teil eines inklusiven Miteinanders zu werden, dann können Sie sich unverbindlich auf die Interessenten-Liste setzen lassen und erhalten regelmäßig Neuigkeiten zum Wohnprojekt. Schreiben Sie hierfür eine kurze Mail an ed.drn@gnuteimrev

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Nieder-Ramstädter Diakonie oder den Informationen in leichter Sprache.

Eckpunkte für Hessengeld beschlossen

Angesichts gestiegener Zinsen und hoher Baukosten ist der Erwerb von Wohnraum für viele schwierig geworden. Um bei den Kaufnebenkosten zu entlasten, hat die Landesregierung mit dem Sofortprogramm „11 + 1 für Hessen“ das Versprechen gegeben, mit dem Hessengeld beim erstmaligen Erwerb selbstgenutzter Wohnimmobilien zu helfen.
Das Kabinett hat Ende April die Eckpunkte des Hessengelds beschlossen. Es gilt rückwirkend ab dem 1. März 2024. Antragstellungen und die ersten Auszahlungen sollen ab Herbst 2024 möglich sein.

Parallel setzt sich die Landesregierung beim Bund dafür ein, dass den Ländern die Möglichkeit gegeben wird, eigenständig Freibeträge für die Grunderwerbsteuer schaffen zu können. Bis die Voraussetzungen bundesweit geschaffen sind, hilft Hessen mit dem Hessengeld für das erste selbstgenutzte Eigenheim mit je 10.000 Euro für bis zu zwei Käufer und 5.000 Euro pro Kind. Es wird sowohl für den Neubau als auch für den Erwerb einer Bestandsimmobilie gewährt.

Davon erfasst sind auch Wohngruppen, Genossenschaften und andere bewohnergetragene gemeinschaftliche Bauprojekte, die gemeinsam das erste selbstgenutzte Eigenheim erwerben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Förderaufruf für die Landesinitiative "Zusammen mehr erleben"

Die neue Landesinitiative "Zusammen mehr erleben" bietet den hessischen Kommunen die Chance, Fördermittel für städtebauliche Herausforderungen zur Stärkung des sozialen Miteinanders zu beantragen. Mit dem Investitionsprogramm Sozialer Zusammenhalt unterstützt das Land Hessen die Kommunen auf Quartiersebene bei der Sanierung oder dem Neubau von Gemeinbedarfseinrichtungen, wie Kitas, Bürgerzentren oder Jugendtreffs.

Kommunen können sich ab sofort bis zum 14. Juni 2024 um Fördermittel im Städtebauförderungsprogramm Sozialer Zusammenhalt bewerben.

Ausführliche Informationen zum Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" finden sie im Bewerbungsaufruf.
Im Downloadbereich finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm, zur Ausschreibung und den Bewerbungsmodalitäten.