Wettbewerbsankündigung: GFB-Zukunftspreis

Mit dem Großer Frankfurter Bogen-Zukunftspreis werden beispielgebende Ideen und inspirierende Projekte in verschiedensten Handlungsfeldern ausgezeichnet. Sie sollen zeigen, wie die Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnungen und eine nachhaltige Stadtentwicklung in hessischen Städten und Gemeinden weitergedacht werden kann.

Wie kann der Wohnungs- und Städtebau in und für die Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens (GFB) weitergedacht werden? Beispielgebende und kreative Ideen, die hierzu zu Antworten beitragen, können sich bis zum 1. Juni 2024 für die zweite Wettbewerbsrunde des GFB-Zukunftspreises bewerben. Von Wohnungsbaugesellschaften bis Vereinen oder Hochschulen sind alle zur Teilnahme eingeladen.

Der GFB-Zukunftspreis wird dreimal im Jahr ausgeschrieben. Bewerbungsfrist für die nächste Runde ist der 1. Juni 2024.

Alle Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahmen finden Sie hier.

Jetzt bewerben für den "Deutschen Pflegeinnovationspreis"

„Zukunftssichere Lösungen für die Generation Babyboomer“ – darum geht es beim „Deutschen Pflegeinnovationspreis der Sparkassen-Finanzgruppe 2024“. Bis Ende April werden Vorreiter gesucht, die bereits heute Wege entwickeln, wie sich der absehbare Pflegebedarf der „Generation der Vielen“ gestalten lässt. Auf das Gewinner-Team warten 10.000 Euro Preisgeld.
Stifter sind die Sparkassen-Finanzgruppe und die Union Krankenversicherung (UKV). Sie loben die Würdigung für zukunftsweisende Projekte rund ums Wohnen und die Versorgung im Alter bereits zum achten Mal aus.
Herzlich zur Teilnahme eingeladen sind soziale Träger, Kommunen, Institutionen und Initiativen, die gemeinschaftliche Wohnformen, alternative Unterstützungsmöglichkeiten und neue Pflegeangebote erproben. Beispiele hierfür sind Wohnprojekte, die Pflegebedürftigkeit mitdenken, Seniorengenossenschaften oder Unterstützungsnetzwerke für Ältere vor Ort.

Alle Details und Online-Bewerbung unter www.ukv.de/pflegepreis

Förderaufruf für das Modellprogramm AGIL

Das Bundesseniorenministerium (BMFSFJ) fördert innovative und modellhafte Projekte für altersgerechtes und inklusives Wohnen. Teilnahmeberechtigt am Modellprogramm AGIL sind Wohnungsunternehmen und Genossenschaften, freie Initiativen und Baugruppen, Vereine, Stiftungen und andere gemeinwohlorientierte Organisationen. Bewerbungen sind bis 30. April 2024 bei der Regiestelle des Programms, der Bundesvereinigung FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., möglich.

Damit Menschen auch im Alter und bei Pflege, Assistenz und Unterstützungsbedarf gut eingebunden im vertrauten Wohnumfeld leben können, müssen bezahlbare und bedarfsgerechte Wohnangebote verfügbar sein. Auch die Bedeutung lebendiger, verlässlicher Nachbarschaften nimmt, angesichts eines wachsenden Anteils an älteren Menschen ohne familiäre Unterstützung, immer weiter zu. Verbindliche Gemeinschaften wie sie in Projekten Gemeinschaftlichen Wohnens gebildet und gepflegt werden, sind eine Chance aktuellen Herausforderungen der Selbst-, Für- und Daseinsvorsorge zu begegnen.

Im Rahmen von AGIL werden bundesweit innovative und modellhafte Projekte gefördert, die altersgerechte, gemeinschaftliche und inklusive Wohnformen realisieren möchten. Ziel des Modellprogramms ist es, beispielgebende Praxisprojekte zu fördern, die ein inklusives, vielfältiges und altersgerechtes Wohnen mit Elementen gemeinschaftlichen Wohnens und einer gelingenden Nachbarschaft zu verbinden. Schwerpunkte des Programms sind Gemeinschaftliches Wohnen plus, Gemeinschaft fördern - Orte für Begegnung, Teilhabe und lebendige Nachbarschaften, sowie Technik und Barrierefreiheit im Alltag.

Zur Ausschreibung und zum Aufruf des BMFSFJ

Bau-Förderprogramme des Bundes sind wieder verfügbar

Nach einem Stopp des Programms Ende letzten Jahres soll es für bestimmte Bauvorhaben oder den Hauskauf wieder staatliche Förderung der KfW-Bank geben. Ab heute, dem 20.02.2024, können die Anträge gestellt werden.
Im Mittelpunkt der Förderung steht ein Programm für besonders klimafreundliche Neubauten. Das Angebot des günstigen Kredits richtet sich auch an Genossenschaften. Die Unterstützung gibt es für den Neubau oder den Erstkauf eines Wohngebäudes bis zu ein Jahr nach der Fertigstellung.

Außerdem wird die Förderung für genossenschaftliches Wohnen neu aufgelegt. Der Bund unterstützt insbesondere den Erwerb von Genossenschaftsanteilen für eine selbstgenutzte Genossenschaftswohnung mit zinsgünstigen Darlehen - sowohl bei einer Neugründung, als auch bei der Beteiligung an einer bestehenden Wohnungsgenossenschaft.

Auch die Zuschüsse für den altersgerechten Umbau von Wohnungen können wieder beantragt werden.

Preis für offenherzige Weitergabe

Bis zum 30. April können sich gemeinnützige Organisationen bewerben, die ein konkretes soziales Projekt offenherzig weitergeben wollen.

Viele tolle Ansätze und Ideen für mehr gesellschaftliche Teilhabe sind oft nur lokal bekannt. Die Idee hinter dem Preis ist, dass tolle Ideen und Lösungen zur Verbesserung gesellschaftlicher Teilhabe offenherzig weitergegeben werden, sodass erfolgreiche Konzepte sich verbreiten und Teilhabe irgendwann ganz einfach und selbstverständlich wird.

Der Preis für offenherzige Weitergabe ist eine Initiative von WOHN:SINN - Bündnis für inklusives Wohnen e.V., der Stiftung Bürgermut und Ashoka mit Unterstützung durch aid FIVE.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Preis und zur Bewerbung.

 

Förderprogramm "transform_D" für die Gestaltung des Wandels

Mit dem Förderprogramm transform_D will die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt Engagierte dabei unterstützen, den Wandel aktiv zu gestalten: durch Förderung, Vernetzung, Beratung und Bildung. Bewerben können sich innovative Vorhaben des bürgerschaftlichen Engagements und des Ehrenamts, die sich mit den Herausforderungen des digitalen Wandels, der ökologischen Transformation oder beim gesellschaftlichen Zusammenhalt befassen wollen.

Anträge können bis zum 21. März gestellt werden, die Projektumsetzung soll im Zeitraum vom 1. Juli 2024 bis 31. Dezember 2025 erfolgen.

Hier finden Sie weitere Informationen zum Förderprogramm, die Förderrichtlinie und den Förderleitfaden.

 

Auslobung des 4. Hessischen Preises für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau

Zum 4. Mal wird der Hessische Preis für Innovation und Gemeinsinn im Wohnungsbau ausgelobt. Der Preis des Landes Hessen zeichnet 2024 vorbildliche Projekte im Mietwohnungsbau in Hessen aus, bei denen seit 2018 preisgebundene Wohnungen entstanden sind. Die teilnehmenden Projekte sollen sich - neben der Bereitstellung eines bezahlbaren, attraktiven und nachfragegerechten Wohnungsangebots - möglichst durch mehrere Aspekte im Hinblick auf Innovation und Gemeinsinn auszeichnen. Hierzu gehören: Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen, klimaschonende Konzepte, Integration neuer Wohnformen bzw. Vielfalt der Wohnungstypen, Raum für Kommunikation und Nachbarschaft, Serviceangebote für Hilfsbedürftige o.ä.. Ebenso wichtig ist, dass die Projekte Wert legen auf gute Wohnqualität und Architektur.
Die Preissumme beträgt insgesamt 75.000 Euro. Das Verfahren ist zweistufig - Abgabefrist für die erste Stufe ist der 12. Februar 2024

Weitere Informationen

Stellenausschreibung: Fachliche Leitung für den Arbeitsbereich "Innovative Wohnprojekte"

Sie wollen sich beruflich dafür einsetzen, dass innovative, gemeinschaftliche Wohnprojekte in der Stadt Frankfurt am Main entstehen? Dann bewerben Sie sich bis zum 12. Januar 2024 beim Frankfurter Amt für Wohnungswesen auf die Stelle der fachlichen Leitung für den Arbeitsbereich "Innovative Wohnprojekte", der bei der Stabsstelle „Wohnungsmarkt, Mietrecht, innovative Wohnprojekte“ angesiedelt ist.

Zum Stellenprofil gehört die Unterstützung der über 30 bestehenden Frankfurter Wohnprojekte in der Kommunikation mit städtischen Akteur:innen, um deren städtebauliche Qualitäten weiter zu stärken. Ebenso die Durchführung der städtischen Konzeptverfahren - unter Beteiligung anderer Fachämter und in Kooperation mit zivilgesellschaftlichen Akteur:innen - sowie die Begleitung der ausgewählten Projektgruppen in der ersten Phase der Realisierung.

Mit kreativen Ideen und Engagement soll das Thema innovativer Wohnformen und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen innerhalb und außerhalb der Stadtverwaltung weiterentwickelt werden.

Zur Stellenausschreibung

Konzeptverfahren für Gemeinschaftliches Wohnen in Marburg gestartet

Die Stadt Marburg bietet gemeinwohlorientierten Wohnprojektgruppen erstmalig Grundstücke im Konzeptverfahren an. Die Grundstücke werden über die stadteigene Entwicklungsgesellschaft (SEG) vergeben.
Das insgesamt ca. 2 ha große Baugebiet liegt im Stadtteil Marbach, auf der Fläche einer ehemaligen Gärtnerei mit einem phantastischen Blick über Marburg. Zur Vergabe an gemeinschaftliche Wohnprojekte steht eine Baufläche von ca. 5.000 qm zur Verfügung, auf der bis zu fünf Gebäude mit ca. 50 Wohnungen errichtet werden können. Neben gemeinschaftlichen Wohnprojekten sollen in dem Baugebiet geförderte und freifinanzierte Wohnungen sowie ein Lebensmittelmarkt realisiert werden.

Das Konzeptverfahren wird in einem mehrstufigen Verfahren durchgeführt. Derzeit wird eine Interessenbekundungsphase durchgeführt, in der unverbindliche Interessensbekundungen angenommen werden. Über Workshops soll in dieser Zeit Wissen zur Realisierung gemeinschaftlicher Wohnprojekte vermittelt und gleichzeitig Gelegenheit zur Kooperation zwischen den Gruppen und Interessierten angeboten werden. Die Bewerbungsphase ist für Sommer 2024 vorgesehen.

Nähere Informationen gibt es unter:
Marburger Konzeptverfahren für gemeinschaftliches Wohnen im Baugebiet "Oberer Rotenberg" | Stadt Marburg oder bei Rose Michelsen und Anja Sperling / Fachdienst Stadtplanung und Denkmalschutz über ed.tdats-grubram@etkejorpnhow

Gemeinschaftliches Wohnen im Radio

Das politopia-magazin, das gesellschaftspolitische Magazin des Frankfurter Bürgerradios radio x, hat eine Sendereihe zum Thema "Wohnprojekte" erstellt.

Der erste Beitrag "Du bist mein Spiegelbild" wurde auf der Infobörse aufgezeichnet und befasst sich mit den Fragen: Was sind Wohnprojekte, wer wohnt da und was bringt diese Lebensart? Dazu wurden Gespräche mit Menschen aus bestehenden Wohnprojekten, mit Birgit Kasper vom Netzwerk für gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt und mit Afra Höck von der Landesberatungsstelle Hessen zur Förderung gemeinschaftlichen Wohnens geführt. Wer reinhören mag, kann das über diesen Link tun.

Der zweite Teil der Sendereihe "Wohnprojekte" wird am 1. November 2023 von 16-17 Uhr ausgestrahlt. Thema des zweiten Beitrags ist "Wohnen ganz anders". Ein Gesprächspartner ist Robin Mohr von der Genossenschaftlichen Immobilienagentur Frankfurt (GIMA).

Der dritte Teil der Sendereihe "Wohnprojekte" dreht sich um nachhaltige und ökologische Wohnformen und stellt die Wohninitiative "We need homes FFM" vor.

Wer zuhören mag, kann das hierüber tun:

WOHNPROJEKT I 

WOHNPROJEKT II

WOHNPROJEKT III