Auslobung "Aus LEER wird MEHR " Innovationswettbewerb

Sie sind aktiv und beleben Leerstand? Dann bewerben Sie sich um den Innovationspreis "Aus LEER wird MEHR" stellen Sie ihr Projekt vor! Mit dem Innovationspreis zeichnet das BMWSB in Kooperation mit dem BBSR erfolgreich realisierte Projekte, Strategien und Konzepte aus, die Leerstände in ländlichen Räumen für eine Wohnnutzung aktivieren.

Der Wettbewerb ist Teil der Strategie des BMWSB, ungenutzte Gebäude als wertvolle Ressource für Wohnraum und Ortsentwicklung zu aktivieren. Mit der zweiten Wettbewerbsrunde sollen erneut erfolgreiche Beispiele bundesweit bekannt gemacht und andere Regionen, Kommunen sowie Akteure zur Nachahmung und Weiterentwicklung angeregt werden.

Bewerben können sich Kommunale und private Wohnungswirtschaft (inkl. Wohnungsbaugesellschaften), Städte, Gemeinden und Landkreise, soziale und kirchliche Träger, zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine und Privatpersonen.

Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 15. Juli 2026.

Hier können Sie das Infoblatt und den Auslobungstext  herunterladen.

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie hier

Einzug beim Projekt Wohnen am Klostergarten

Kürzlich konnte die OEKOGENO eG die Bau-Fertigstellung ihres Projekts "Wohnen am Klostergarten" in Ilbenstadt verkünden und die Bewohner:innen einziehen.

Wir freuen uns sehr für das tolle Wohnprojekt, das auch medial Aufmerksamkeit erhält.

In der Frankfurter Neuen Presse wird über den Einzug der ersten Bewohner:innen berichtet. Auf sehr schöne Weise beschreibt der Artikel das neue Zusammenleben der Gemeinschaft und die trubelige Kennenlernphase. Die Bewohner:innen berichten von ersten schönen Momenten und besonders lebendig wird dabei auch der große Klostergarten beschrieben, der im Rahmen einer solidarischen Landwirtschaft gemeinsam bewirtschaftet wird. Das macht Lust auf mehr und gibt einen tollen Einblick in das, was dieses Projekt ausmacht.

Auch in einer Dokumentation in der ARD Mediathek wird das Projekt im Kontext der Frage beleuchtet, wie bezahlbarer Wohnraum entstehen kann, der sich an den Bedürfnissen der Bewohner:innen orientiert. Ab Minute 14 zeigt die Doku Eindrücke von der Baustelle und begleitet eine Familie bei der Besichtigung ihres künftigen Zuhauses.

Hier können Sie sich die Beiträge anschauen.

Zur ARD-Doku: Wie stoppen wir die Mietkrise? Doku zur ARD Mitmachaktion #besserwohnen

Zum Zeitungsartikel: 68 Menschen ziehen ins Kloster Ilbenstadt und starten ein Experiment

Zum Wohnprojekte-Profil: Wohnen am Klostergarten Ilbenstadt

Für Interessierte am gemeinschaftlichen Wohnen: Aktuell gibt es noch freie Wohnungen in diesem Projekt.

Konzeptverfahren in Wiesbaden

In Wiesbaden startet das Konzeptverfahren zum Hofgut Klarenthal.
Planungsziel ist die denkmalgerechte Sanierung, der Erhalt und der langfristige Betrieb der Anlage.

Die Konzeptverfahren startet am 27. Februar 2026.
Eine Infoveranstaltung mit Rückfragenkolloquium ist am 18. März 2026.
Die finale Abgabe ist für September 2026 anberaumt.

Weitere Informationen und Unterlagen sind auf der Website der Stadt Wiesbaden zu finden.

Die Stadt Wiesbaden informiert auf der Website auch über weitere Vergaben, wie das am 16. Februar gestartete Bauherrenauswahlverfahren zum Neuen Wohnen in Breckenheim. Planungsziel ist der Bau von Gemeinschaftsnutzungen und Wohnungen für verschiedene Zielgruppen auf einem ehemaligen Schulgelände im alten Ortskern Breckenheims. Zur Bewerbung sind Bauträger, Wohnungsbaugesellschaften und Genossenschaften oder ähnliche Unternehmen aufgefordert. Gemeinwohlorientierte Unternehmen werden bei der Auswahl bevorzugt.

Landesberatungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen in Hessen wird verlängert

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum hat ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk für alle, die sich für gemeinschaftliches Wohnen engagieren:
Die Landesberatungsstelle gemeinschaftliches Wohnen in Hessen wird nach fünf erfolgreichen Jahren für mindestens zwei weitere Jahre weitergefördert! Damit würdigt die Landesregierung das große Engagement zivilgesellschaftlicher Initiativen als Schlüssel für die Wohnraumversorgung der Zukunft.

Seit ihrer Gründung ist die Landesberatungsstelle die zentrale Anlaufstelle für gemeinschaftliche Wohnprojekte in Hessen. Trotz herausfordernder Rahmenbedingungen konnten seit 2021 zahlreiche Projekte realisiert werden.
Der große Bedarf an innovativen Wohnformen zeigt sich nicht nur in der wachsenden Nachfrage, sondern auch im starken Engagement der Hessinnen und Hessen. Ein Highlight war der „Sommer der Wohnprojekte“ 2025, bei dem 70 Initiativen ihre Türen öffneten und mit Besichtigungen sowie kulturellen Veranstaltungen lebendige Nachbarschaften feierten.

Das Team der Landesberatungsstelle vom Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen e.V. bleibt weiterhin Ihr verlässlicher Partner und freut sich darauf, Sie auch in den kommenden Jahren bei Ihren Projekten in Stadt und Land zu begleiten.

Zur Pressemitteilung des HMWVW

Landtag beschließt hessisches Leerstandsgesetz

Ein starkes Signal gegen spekulativen Leerstand von Wohnraum wurde mit dem Beschluss des Leerstandsgesetzes vom Landtag gesetzt.

Gemeinden mit angespannten Wohnungsmärkten erhalten mit dem Leerstandsgesetz ein wirksames Instrument, um ungerechtfertigt leerstehende Wohnungen wieder in den Wohnungsmarkt zu bringen und Spekulation mit Wohnraum zu beenden. Damit kann die erlaubte Dauer des Leerstands auf sechs Monate begrenzt werden. Wer dagegen verstößt, muss künftig mit spürbaren Sanktionen rechnen.

Wirtschafts-, Energie- und Wohnungsbauminister Kaweh Mansoori betonte: „Langfristiger Leerstand trotz Wohnraummangel ist sozial und wirtschaftlich nicht hinnehmbar. Wer Wohnraum dem Markt bewusst entzieht, während Familien, Azubis oder Pflegekräfte verzweifelt suchen, muss nun mit Konsequenzen rechnen. [...] Jede leerstehende Wohnung, die wir zurück in die Nutzung holen, ist ein Zuhause für Menschen, die dringend eines suchen.[...] Wohnen ist ein Grundbedürfnis. Bezahlbare Wohnungen sind ein Grundstein für soziale Sicherheit und geben den Menschen einen festen Boden für ihre Lebensplanung."

Nach Verkündung tritt das Gesetz  in Kraft und die Kommunen können unmittelbar beginnen, eigene Leerstandssatzungen zu erlassen und so Bestandswohnraum besser schützen und damit der Wohnraumknappheit entgegenwirken.

Zur Pressemitteilung des HMWVW

 

Land Hessen startet Bauland-Offensive 2.0

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum (HMWVW) startet das neue Förderprogramm „Bauland-Offensive Hessen 2.0“ (BOH 2.0). Ziel ist es, Städte und Gemeinden mit besonderem Wohnraumbedarf wirkungsvoll bei der Entwicklung von Bauland zu unterstützen. Das Programm fördert die Erstellung von Machbarkeitsstudien und die professionelle Begleitung von Vergabeverfahren, um die Schaffung von zusätzlichen und bezahlbaren Wohnungen zu beschleunigen. Antragsberechtigt sind hessische Städte und Gemeinden mit einem angespannten Wohnungsmarkt, Partnerkommunen des Großen Frankfurter Bogens sowie Mittel- und Oberzentren gemäß dem Landesentwicklungsplan.

Gefördert wird die externe Untersuchung von potenziellen Bauflächen in Machbarkeitsstudien. Der Zuschuss beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 50.000 Euro für Machbarkeitsstudien. Außerdem erhalten Kommunen Unterstützung bei der Vergabe der Beauftragung für die Flächenentwicklung, beispielsweise durch Entwicklungsträger. Die Förderung deckt die fachliche und juristische Begleitung des Vergabeverfahrens ab und beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Ausgaben, maximal 75.000 Euro für Vergabeverfahren.
Anträge können ab sofort online beim HMWVW gestellt werden.

Um das neue Förderangebot detailliert vorzustellen, lädt das Ministerium Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Fachebenen zu drei kostenfreien Informationsveranstaltungen im November ein.
Die genauen Termine und weitere Informationen finden Sie hier.

Zur Pressemitteilung und weiteren Informationen

Bundesweiter Arbeitskreis Kirchenliegenschaften gegründet

Frisch gegründet wurde der AK Kirchenliegenschaften unter dem Dach des FORUM Gemeinschaftliches Wohnen e.V., Bundesvereinigung. Er hat zum Ziel, einen bundesweiten Austausch zu ermöglichen und Strategien zu entwickeln: Wie können geeignete Liegenschaften der Kirche langfristig in eine gemeinwohlorientierte Nutzung übergehen, von der alle Beteiligten profitieren?

Federführend mit dabei ist Birgit Kasper von der Landesberatungsstelle und 2. Vorstandsvorsitzende des FORUM, die bereits gesammelte Erfahrungen aus Frankfurt und Hessen in den bundesweiten Austausch einbringen wird.

Ein erstes Online-Treffen wird am 10.11.2025 stattfinden. Wer sich für das Thema interessiert und sich in den bundesweiten Arbeitskreis einbringen mag, kann sich unter ed.ve-wgf@netfahcsnegeilnehcrik melden.

 

Gründung des Netzwerk Nordhessen für gemeinschaftliches Wohnen e.V.

Das Netzwerk Nordhessen für gemeinschaftliches Wohnen e.V. (NeNo) geht aus dem „Arbeitskreis gemeinschaftlich Wohnen Kassel“ hervor, der sich bereits seit vielen Jahren mit der Thematik beschäftigt. Gemeinsam mit neuen Mitstreiter:innen aus dem Umland von Kassel hat der AK Gemeinschaftlich Wohnen Mitte Juli den Verein „Netzwerk Nordhessen gemeinschaftlich Wohnen e.V.“ gegründet.

NeNo wurde gegründet um die bereits existierenden Wohnprojekte und -initiativen in Nordhessen bekannter und sichtbarer zu machen und um neue Interessierte sowie bestehende Wohninitiativen dabei zu unterstützten, weitere Wohnprojekte zu gründen.

Weitere Informationen

 

Rückblick auf die Frankfurter Infobörse

Am 20. September 2025 fand die Infobörse bei strahlendem Spätsommerwetter zum 19. Male statt. Anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums des Netzwerks gab das Bühnenprogramm einen Überblick über die Entwicklung des gemeinschaftlichen Wohnens in Frankfurt – gestern, heute und morgen. Eine Ausstellung zeigte Plakate aus dem Archiv des Netzwerks sowie eine Bildershow der rund 30 realisierten Wohnprojekte in Frankfurt.

Die fast 400 Besucherinnen und Besucher tauschten sich an 38 Infoständen mit angehenden Wohninitiativen sowie realisierten Projekten aus Frankfurt und mit zahlreichen Ausstellenden aus der Region aus und hatten die Möglichkeit, mit Banken, Stiftungen, städtischen Ämtern und weiteren unterstützenden Institutionen Kontakte zu knüpfen. 

Auch die Hessenschau interessierte sich für die Infobörse und brachte am Abend der Infobörse einen ausführlichen Fernsehbeitrag.

Zum Hessenschau-Beitrag

Zum Foto-Rückblick

Zu den Meilensteinen

Zum FAZ-Artikel

Zum Infobörsen-Interview in Radio-x

Die Frankfurter Informationsbörse für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen wird vom Netzwerk gemeinsam mit dem Amt für Wohnungswesen organisiert. Die nächste Infobörse findet im Herbst 2026 statt.

Aus- und Weiterbildung zum|zur Wohnprojektberater:in

Die Stiftung trias bietet eine spezifische Aus- und Weiterbildung zum|zur Wohnprojektberater:in an.

Die Ausbildung möchte sowohl den noch bestehenden Mangel an kompetenten und professionellen Wohnprojektberater:innen beheben, als auch das Berufsbild der Wohnprojektberater:in professionalisieren.

Die Ausbildung setzt sich aus vier relevanten Themenschwerpunkten zusammen. Dazu gehören die Gestaltung und Moderation von Gruppenprozessen, Kenntnisse zu den relevanten Rechtsformkonstruktionen, zu architektonischen und baulichen Themen, wie auch zur Immobilienbewirtschaftung und Finanzkonzepten.

Der Lehrgang ist in 8 Module unterteilt und findet im Zeitraum von Ende November 2025 bis Januar 2027 in Berlin statt.

Informationen zu Kosten, Terminen und Anmeldung