ABGESAGT
Das Symposium „Zwischen Profit und Prinzip: Gemeinwohl als Kompass für Architektur und Stadtplanung“ erörtert am 25. September 2025 im Bildungs- und Sportcampus Bürstadt, wie Gemeinwohl in der Planung den Weg von der Theorie in die Praxis findet.
Denn obwohl die Idee, gemeinwohlorientiert zu handeln, in Architektur und Stadtplanung viel Zustimmung erfährt, ist sie im Alltag von Auftraggebenden und Ausführenden bislang nur wenig verankert. Dass Bauherr:innen, Städte und Gemeinden als Träger öffentlicher Belange nicht im Sinne einzelner Gruppeninteressen, sondern am Gemeinwohl orientiert agieren, bewahrheitet sich zu selten. Wie das Gemeinwohl aber ganz konkret nutzbar gemacht werden kann, diskutieren in Bürstadt Fachleute aus Architektur und Städtebau, Finanzwesen sowie privatwirtschaftlichen und kommunalen Entscheidungsgremien.
Nach einer knappen Einführung eröffnen drei Impulse aus der Praxis den Tag und zeigen ganz handfest, dass Gemeinwohl nicht nur als generöses Mäzenatentum funktioniert, sondern als wirtschaftliches Prinzip aufgeht. Die drei Kurzvorträge von Manuel Ehlers (Triodos Bank, Berlin), Jens Timmerbeil (CSR Manager, Schwalbe, Köln) und Johannes Krone (IFUB*, München) bilden Perspektiven von Seiten der Finanzierung, der auftraggebenden sowie der planenden Seite ab. Es folgt mit „Gemeinwohlökonomie“ ein Grundlagenvortrag von Christian Felber, der als Autor und Aktivist als Initiator der Gemeinwohlökonomie im deutschsprachigen Raum gilt.
Der Ort der Veranstaltung selbst ist unter der Prämisse des Gemeinwohls entstanden und dient als Anschauungsobjekt, das im Rahmen einer Führung begangen und begriffen werden kann. Sowohl die auftraggebende Bürgermeisterin wie die für Planung und Ausführung Verantwortlichen vom Darmstädter Büro prosa Architektur + Stadtplanung werden dabei anwesend sein und für Fragen und Antworten zur Verfügung stehen.
Der Nachmittag steht dann als Diskussion auf Augenhöhe ganz im Zeichen des Austauschs und der Konkretion. Wie lässt sich Gemeinwohl in der Planung unserer gebauten Umwelt in Stadt und Land von der Theorie in die Praxis übertragen? An welchen Stellschrauben können Städte und Kommunen drehen? Was müssen die an der Planung Beteiligten beachten? Und wie lässt sich daraus ein für alle auch wirtschaftlich auskömmlicher Prozess gestalten? Diese und weitere Fragen werden in einer moderierten Workshop-Atmosphäre und gemeinsam mit weiteren erfahrenen Fachleuten aus Planung, Verwaltung, Journalismus, Stiftungslandschaft und Fachöffentlichkeit diskutiert und so festgehalten, dass am Ende des Tages ein hoffentlich ermutigender Impuls für das Gemeinwohl als Kompass für Architektur und Stadtplanung von diesem Symposium ausgeht.
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